Trari trara - ein neuer Eintrag ist da!
Dieses Mal gibt es Spannendes von unserer 4 Tagesreise nach Buenos Aires!
Buenos Aires, von den Latinos liebevoll B.A. abgekürzt (nein, B.A. bedeutet in diesem Kontext nicht Bad Aussee :P), ist eine der tollsten, stylischsten und spannensten Städte, welche ich bis jetzt besuchen durfte.
Aber erstmal alles der Reihe nach, obwohl ich soo viele, tolle Eindrücke im Kopf hab' und gar nicht weiß womit ich anfangen soll!
Am ersten Tag, Samstag landeten wir um 11 Uhr vormittags in Buenos Aires. Der Flug war angenehm und wieder einmal hatte ich vom Flugzeug einen gigantischen Ausblick über die Anden.
Nach einer 1-stündigen Fahrt vom internationalem Flughafen in die Innenstadt von Buenos Aires erkundeten wir unser vielversprechendes Hostel: ein Treffpunkt für Weltenbummler: wirklich ein sehr sympatisches, buntes und sehr nett eingerichtetes Häuschen mit einer sehr guten Lage.
Danach machten wir uns gleich auf den Weg in eines der zahlreichen Viertel, die das Zentrum zu bieten hat- Am Plaza de Mayo (sozusagen der Hauptplatz) besichtigten wir das Wahrzeichen von Buenos Aires, den Obelisken, welcher sich mitten auf der riesigen, und zwar wirklich riesigen! Avenida 9 de Julio, befindet.
Außerdem schlenderten wir noch durch die Stadt, die Avenida Florida, einer verkehrsberuhigten Straße mit Lederhändlern, etc. entlang. Ein paar Blöcke weiter erhebt sich die Casa Rosada, der rosafärbige Präsidentenpalast. Dieses hat seine Farbe deshalb, weil man früher die weiße Farbe mit Ochsenblut vermischt hat - nicht unbedingt gewöhnlich, dass ausgerechnet der Präsidentenpalast rosa ist ;)
Abends, nach gefühlten 100 km, die wir zu Fuß hinter uns gebracht hatten, besuchten wir ein peruanisches Restaurant, in welchen wir schlussendlich kein typisch peruanisches Essen zu uns genommen haben (zumindest glauben wir das). Aber hey, die Fritöse hat bestens funktioniert!
Am Sonntag, unserem zweiten Tag in Buenos Aires, verschlug es uns auf einen berühmten Antiquitätenmarkt. Alte Kameras, Taschenuhren, Coca Cola Flaschen, Schmuck, Schreibmaschinen und sogar Grammofone aller Art konnte man hier finden.
Anschließend schlenderten wir noch der "Feria Artesanal" entlang, einem weiteren riesengroßem Markt, auf dem man Künstlern aller Art begegnete. Übrigens hab' ich ein neues Hobby von mir entdeckt: ich hab' begonnen Fahrradbilder (so alte stylische Fahrräder) aller Welt zu sammeln. Begonnen hab' ich meine Sammlung mit einem Fahrradbild aus Buenos Aires. Nach einigen Stunden Marktaufenthalt begaben wir uns zum "Caminito", einem kleinen Weg, welcher von Künstlern, aber vor allem sehr bunten Häusern umgeben ist. Ich fühlte mich ein wenig wie in einem kleinen Märchendorf, umgeben von Tangotänzern und Künstlern jeglicher Art.
Abends wollten wir wieder zu Fuß in unser Hostel schlendern, doch auf der der Polizei, welche uns am Weg dorthin aufhielt, fuhren wir doch mit dem Taxi zurück.
Am nächsten Tag hatten wir wieder ein prallgefülltes Tagesprogramm: wir besichtigten den Cementario de la Recoleta, der wohl berühmteste Friedhof Südamerikas, bestehend aus bombastischen Gräbern. Hohe Mauern umgeben den Friedhof, auf dem die Angehörigen der Oberschicht so prunkvoll ruhen, wie sie ein so prunkvoll lebten.
Des Weiteren verschlug es uns ins MALBA (Museo de arte latinoaméricana Buenos Aires), ein richtig cooles und faszinierendes Musem der modernen Kunst. Zu unserem Glück feierte das Museum gerade zu der Zeit als wir dort waren, 10-jähriges Jubiläum, und somit genossen wir die Austellung ohne Eintritt bezahlen zu müssen. Das Museum hat mich an das MOMA (Museum of modern Art in New York) erinnert. Ich denke, die Fotos die man unten sieht, sprechen für sich.
Nach einigen Stunden, die wir dort verbrachten verschlug es uns in ein traditionelles, argentinisches Restaurant: Steaks, Chorizo (sowas wie Würstel) und andere teilweise undefinierbare Sachen (Innereien?), kamen auf den Tisch. Wenn man schon mal in Argentinien ist, muss man auch die "Nationalspeise" ausprobieren, welche sich in unserem Fall auf Fleisch beschränkte :P
An unserem letzten Tag zog es uns "along the river" nach Puerto Madero, östlich vom Stadtzentrum gelegen. Dieses Hafenviertel besitzt hübsche Fußgängerpromenaden und ist eines der teuersten Viertel der Stadt. Die stilvolle, weiße Brücke, welche sich "puente de la mujer" nennt verbindet zwei Uferpromenanden entlang des Flusses "Rio de la plata".
Um unseren Aufenthalt in Buenos Aires noch gemütlich ausklingen zu lassen schmausten wir abends in der "fabrica de tacos", einer traditionellen, mexikanischen Bar. Rückblickend auf die letzten vier spannenden Tage genossen wir den letzten Abend bei Quesadillas, Tacos und Guacamole.
Buenos Aires hat mich begeistert! Die Stadt hat Charme, stilvolle, europäische geprägte Bauten und stimmungsvolle Viertel die einen einladen, sich die eine oder andere Tangoshow anzuschauen!
Das nächste Mal gibts wieder Geschichten aus Santiago, eventuell der näheren Umgebung und unseren ersten Prüfungen, welche in zwei Wochen anstehen!
Liebe Grüße an euch alle und bis bald!
Julia
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