Trari trara - ein neuer Eintrag ist da!
Dieses Mal gibt es Spannendes von unserer 4 Tagesreise nach Buenos Aires!
Buenos Aires, von den Latinos liebevoll B.A. abgekürzt (nein, B.A. bedeutet in diesem Kontext nicht Bad Aussee :P), ist eine der tollsten, stylischsten und spannensten Städte, welche ich bis jetzt besuchen durfte.
Aber erstmal alles der Reihe nach, obwohl ich soo viele, tolle Eindrücke im Kopf hab' und gar nicht weiß womit ich anfangen soll!
Am ersten Tag, Samstag landeten wir um 11 Uhr vormittags in Buenos Aires. Der Flug war angenehm und wieder einmal hatte ich vom Flugzeug einen gigantischen Ausblick über die Anden.
Nach einer 1-stündigen Fahrt vom internationalem Flughafen in die Innenstadt von Buenos Aires erkundeten wir unser vielversprechendes Hostel: ein Treffpunkt für Weltenbummler: wirklich ein sehr sympatisches, buntes und sehr nett eingerichtetes Häuschen mit einer sehr guten Lage.
Danach machten wir uns gleich auf den Weg in eines der zahlreichen Viertel, die das Zentrum zu bieten hat- Am Plaza de Mayo (sozusagen der Hauptplatz) besichtigten wir das Wahrzeichen von Buenos Aires, den Obelisken, welcher sich mitten auf der riesigen, und zwar wirklich riesigen! Avenida 9 de Julio, befindet.
Außerdem schlenderten wir noch durch die Stadt, die Avenida Florida, einer verkehrsberuhigten Straße mit Lederhändlern, etc. entlang. Ein paar Blöcke weiter erhebt sich die Casa Rosada, der rosafärbige Präsidentenpalast. Dieses hat seine Farbe deshalb, weil man früher die weiße Farbe mit Ochsenblut vermischt hat - nicht unbedingt gewöhnlich, dass ausgerechnet der Präsidentenpalast rosa ist ;)
Abends, nach gefühlten 100 km, die wir zu Fuß hinter uns gebracht hatten, besuchten wir ein peruanisches Restaurant, in welchen wir schlussendlich kein typisch peruanisches Essen zu uns genommen haben (zumindest glauben wir das). Aber hey, die Fritöse hat bestens funktioniert!
Am Sonntag, unserem zweiten Tag in Buenos Aires, verschlug es uns auf einen berühmten Antiquitätenmarkt. Alte Kameras, Taschenuhren, Coca Cola Flaschen, Schmuck, Schreibmaschinen und sogar Grammofone aller Art konnte man hier finden.
Anschließend schlenderten wir noch der "Feria Artesanal" entlang, einem weiteren riesengroßem Markt, auf dem man Künstlern aller Art begegnete. Übrigens hab' ich ein neues Hobby von mir entdeckt: ich hab' begonnen Fahrradbilder (so alte stylische Fahrräder) aller Welt zu sammeln. Begonnen hab' ich meine Sammlung mit einem Fahrradbild aus Buenos Aires. Nach einigen Stunden Marktaufenthalt begaben wir uns zum "Caminito", einem kleinen Weg, welcher von Künstlern, aber vor allem sehr bunten Häusern umgeben ist. Ich fühlte mich ein wenig wie in einem kleinen Märchendorf, umgeben von Tangotänzern und Künstlern jeglicher Art.
Abends wollten wir wieder zu Fuß in unser Hostel schlendern, doch auf der der Polizei, welche uns am Weg dorthin aufhielt, fuhren wir doch mit dem Taxi zurück.
Am nächsten Tag hatten wir wieder ein prallgefülltes Tagesprogramm: wir besichtigten den Cementario de la Recoleta, der wohl berühmteste Friedhof Südamerikas, bestehend aus bombastischen Gräbern. Hohe Mauern umgeben den Friedhof, auf dem die Angehörigen der Oberschicht so prunkvoll ruhen, wie sie ein so prunkvoll lebten.
Des Weiteren verschlug es uns ins MALBA (Museo de arte latinoaméricana Buenos Aires), ein richtig cooles und faszinierendes Musem der modernen Kunst. Zu unserem Glück feierte das Museum gerade zu der Zeit als wir dort waren, 10-jähriges Jubiläum, und somit genossen wir die Austellung ohne Eintritt bezahlen zu müssen. Das Museum hat mich an das MOMA (Museum of modern Art in New York) erinnert. Ich denke, die Fotos die man unten sieht, sprechen für sich.
Nach einigen Stunden, die wir dort verbrachten verschlug es uns in ein traditionelles, argentinisches Restaurant: Steaks, Chorizo (sowas wie Würstel) und andere teilweise undefinierbare Sachen (Innereien?), kamen auf den Tisch. Wenn man schon mal in Argentinien ist, muss man auch die "Nationalspeise" ausprobieren, welche sich in unserem Fall auf Fleisch beschränkte :P
An unserem letzten Tag zog es uns "along the river" nach Puerto Madero, östlich vom Stadtzentrum gelegen. Dieses Hafenviertel besitzt hübsche Fußgängerpromenaden und ist eines der teuersten Viertel der Stadt. Die stilvolle, weiße Brücke, welche sich "puente de la mujer" nennt verbindet zwei Uferpromenanden entlang des Flusses "Rio de la plata".
Um unseren Aufenthalt in Buenos Aires noch gemütlich ausklingen zu lassen schmausten wir abends in der "fabrica de tacos", einer traditionellen, mexikanischen Bar. Rückblickend auf die letzten vier spannenden Tage genossen wir den letzten Abend bei Quesadillas, Tacos und Guacamole.
Buenos Aires hat mich begeistert! Die Stadt hat Charme, stilvolle, europäische geprägte Bauten und stimmungsvolle Viertel die einen einladen, sich die eine oder andere Tangoshow anzuschauen!
Das nächste Mal gibts wieder Geschichten aus Santiago, eventuell der näheren Umgebung und unseren ersten Prüfungen, welche in zwei Wochen anstehen!
Liebe Grüße an euch alle und bis bald!
Julia
Donnerstag, 29. September 2011
Freitag, 23. September 2011
Spontantrip auf die Insel Chiloé
Hola desde Santiago!
Da wir diese Woche Ferien haben, haben wir uns spontan entschlossen für ein paar Tage Richtung Süden Chiles zu reisen. Valdivia und die Isla Grande (die Hauptinsel von Chiloé) waren das Ziel unserer Reise.
Samstag, 21:00 Uhr Ortszeit in Santiago verließen wir die Hauptstadt Chiles Richtung Valdivia, einer kleinen, bunten Stadt im Süden Chiles. 10 Stunden Busfahrt erwarteten uns – klingt schrecklich lange, aber, zu unserer Freude waren die Nachtbusse inklusive Semikammerbetten (also „Fast- Betten“) sehr gemütlich und somit verging die Busfahrt und dementsprechend auch die Nacht von Samstag auf Sonntag sehr schnell – fast zu schnell. Am Sonntag, noch sehr verschlafen – fast schon schlafwandelnd, gingen wir Richtung Stadtzentrum Valdivias, welches sich in unmittelbarer Nähe des Busterminals befand. Unser Hostel, ein kleines, buntes, sehr gemütliches Häuschen mit einer überaus freundlichen Besitzerin erwartete uns.
Am Sonntag, dem 18. September wird der chilenische Nationalfeiertag gefeiert – somit besuchten auch wir eine sogenannte „la fonda“ - ein mit chilenischen Flaggen geschmückter Park, auf welchem verschiedenste typisch chilenische Gerichte angeboten werden. Auch haben wir zum ersten Mal das typisch chilenische Getränk ausprobiert – terremoto (Erdbeben) heißt dieser Zaubertrank, bestehend aus Wein, Rum und einer Kugel Ananaseis.
Mein Lieblingsgetränk wird es zwar nichtr werden, aber das Ausprobieren hat sich auf jeden Fall gelohnt. Am nächsten Tag, früh morgens ging es dann weiter: 4 Stunden Busfahrt bis nach Puerto Mont und dann weiter mit einer kleinen Fähre Richtung Chiloé erwarteten uns.
In Ancud, einer kleinen Stadt im Norden der Isla Grande de Chiloé angekommen, machten wiruns wieder auf die Suche nach unserem Hostel für diese Nacht. Tagsüber genossen wir die Stille des kleinen Ortes, den Meerblick und wir es sich für eine Hafenstadt gehört gab es zum Abendessen Fisch. Claudia erwies sich als sehr mutig und probierte „Curanto“, ein für die Insel sehr bekanntes Gericht. Der erste Anblick dessen brachte uns zum Lachen: ein riesen Muschelberg, dazwischen Hühnerfleisch, Kartoffeln und ein paar weitere, undefinierbare Zutaten. Für Meeresfrüchteliebhaber also genau das Richtige. Eigentlich ist Ancud für Pinguine bekannt, aber leider beginnt die Pinguinsaison erst wieder im November. Somit mussten wir den kleinen Ort verlassen, ohne Pinguine gesehen zu haben.
Dafür haben wir in Valdivia Seelöwen und Pelikane gesehen. Seelöwen sind zwar nicht gerade mit Schönheit gesegnet, aber trotzdem ganz nette, aber vor allem faszinierende Tiere :-)
Dafür haben wir in Valdivia Seelöwen und Pelikane gesehen. Seelöwen sind zwar nicht gerade mit Schönheit gesegnet, aber trotzdem ganz nette, aber vor allem faszinierende Tiere :-)
Am nächsten Tag ging es weiter nach Castro, der angeblich touristischsten Stadt der Insel Chiloé. Dieser kleine Ort ist für seine „palafitos“ (Holzpfahlhäuser) und Holzkirchen bekannt.
Eigentlich regnet es in Chiloé ständig, aber wir hatten wirklich das große Glück und verbrachten einige schöne, regenlose Tage auf der Insel.
Eigentlich regnet es in Chiloé ständig, aber wir hatten wirklich das große Glück und verbrachten einige schöne, regenlose Tage auf der Insel.
Am letzten Tag unseres Spontantrips in den Süden besuchten wir den Parque nacional de Chiloé, also wie der Name schon verrät, einen Nationalpark. Einen halben Tag lang liefen wir durch kleine Wälder, über Stock und Stein sowie über kleine Holzbrücken, welche den Anschein hatten uns durch einen kleinen Urwald zu führen. An den „miradores“ (Aussichtspunkte über den ganzen Nationalpark) genossen wir die Aussichten auf die Weiten des Pazifiks und tankten nochmal Energie bevor uns das Großstadtleben in Santiago wieder einholte…
Sodale, das wars für diese Woche! Morgen geht unsere Reise weiter: diesmal nach Buenos Aires, der Hauptstadt von Argentinien. Ihr werdet von mir hören!
Liebe Grüße aus dem Winkel der Welt!
Julia
Ps: Ab und zu studieren wir auch, aber dazu bei den nächsten Einträgen mehr :-)
Freitag, 16. September 2011
San Pedro de Atacama - das Highlight Chiles!
Ein fröhliches Hallo aus Chile!
Das letzte Wochenende war das Highlight meines Chile Aufenthaltes.
Zwar bleiben mir noch einige Wochen, die ich hier in Chile verbringen werde, aber ich glaube kaum, dass Chile etwas noch gigantischeres, unbeschreibliches hier erleben werde.
Zwar bleiben mir noch einige Wochen, die ich hier in Chile verbringen werde, aber ich glaube kaum, dass Chile etwas noch gigantischeres, unbeschreibliches hier erleben werde.
Um genauer zu sein habe ich das letzte Wochenende im Norden Chiles, in San Pedro de Atacama, mitten in der trockensten Wüste der Welt, erlebt.
Unbeschreiblich, was ich dort erleben durfte!
Nach einem 2-stündigen Flug von Santiago de Chile nach Calama, im Norden Chiles sind wir mitten in der Wüste gelandet.. Wenn ich sage mitten in der Wüste, dann meine ich mitten in der Wüste... weit und breit nur Sand und Sandhügel..
Nach weiteren 1 1/2 Stunden Busfahrt kamen wir im kleinen Dorf San Pedro de Atacama an, der Ort in dem wir uns in einem kleinen gemütlichen Hostel eingenistet hatten. Lederstühle, stabile Stockbetten, ein kleiner Kamin, Platz zum Grillen und ein wunderschönes Bad erwarteten uns.
Nachdem wir das kleine Dorf San Pedro de Atacama erkundet hatten, ging unsere erste Tour auch schon los: Valle de la muerte nannte sich unser erstes Ziel.
Ein gigantischer Ausblick über die Weiten der trockensten Wüste der Welt erwartete uns. Ich bin überzeugt davon, dass die Bilder für sich sprechen.
Außerdem hatten wir auch noch genug Zeit um in den Sanddünen herumzuspringen. Wie ein kleines Kind in einem riesen Sandkasten, so fühlt man sich in dem Moment, in dem man voller Adrelanin die gewaltigen Sandünen hinuntersprintet und sich kaum bremsen kann.
Nach einem ca 30 minutigem Marsch durch die Wüste erreichten wir schließlich das Valle de la luna: Der Sonnenuntergang über den rollenden Sandhügeln ist ein Muss für alle San Pedro de Atacama Besucher.Weit und breit nur Sanddünen und rot-braunfärbige Sandberge!
Nach dem Sonnenuntergang durchquerten wir schließlich noch tiefe Salzhöhlen und machten uns anschließend wieder auf den Weg nach San Pedro de Atacama, wo wir unsere erste Nacht in der Wüste verbrachten.
Obwohl es in der Wüste abends immer ziemlich kalt ist, merkten wir in unserem Hostel gar nichts davon: ganz im Gegenteil: das erste Mal, dass ich in Chile nicht mit 5 Schichten schlafen musste.
Am nächsten Tag in der Früh ging es gleich weiter und somit fuhren wir früh morgens zur Laguna Chaxar. Hier leben drei verschiedene Flamingoarten. Auch wir hatten das Glück Flamingos bei ihrem Frühstück beobachten zu dürfen.
Anschließend ging es noch hoch hinaus: auf 4200 Höhenmeter befindet sich die Laguna Altiplanica.
Neben dem Valle de la luna war dies das Highlight vom Norden Chiles. Unglaublich, man findet in San Pedro tausende wunderschöne Postkarten, aber man glaubt wirklich kaum, dass diese Naturwunder in Wirklichkeit tatsächlich so atemberaubend aussehen.
Faszinierend, man befindet sich im Norden Chiles, der trockensten Wüste der Welt und findet dennoch noch Orte, an denen es so atemberaubende Schneelandschaften und Seen gibt.
Am Sonntag begann unsere Tour schon um 4 Uhr in der Früh. Nach 2 Stunden Fahrt auf 4300 Höhenmeter erreichten wir das weltweit höchste Geysirfeld. -14 Grad Außentemperatur erwarteten uns, aber bei dem Anblick nahm man sogar Minusgrade in Kauf. Unbeschreiblich, wozu die Natur im Stande ist: im Morgengrauen konnten wir die blubbernden, heißen Quellen beobachten.
Nach einem ausgiebigem Frühstück bei Sonnenaufgang ging es weiter zu unserem nächsten Ziel: Warme Thermalquellen, in denen wir uns wieder ein bisschen aufwärmen konnten.
Im Gegensatz zu den -10 Grad Außentemperatur, die es mittlerweile draußen hatte, war das Wasser der Thermalquellen wirklich sehr warm. Ab und zu sogar zu warm, sodass man aufpassen musste, sich nicht zu verbrennen.
Nach diesem Abenteuer veranschalteten wir an unserem letzten Abend noch ein gemeinsames Asado (Grillfest). Zusammen mit anderen Austauschstudenten aus Frankreich, Spanien, Deutschland und Nordamerika feierten wir bis in die Morgenstunden.
An unserem letzten Tag haben wir eine weitere Lagune, namens Laguna Ceja besichtet. Diese besteht aus 33% Salz und das Wasser ist echt eiskalt. Einige haben sich ins Wasser getraut und aufgrund des hohen Salzgehaltes wirklich ohne jegliche Hilfe im Wasser treiben lassen können. Ich muss gestehen, dass mir das Wasser einfach viel zu kalt war: ich genoss den Anblick lieber von außen.
Weiteres Ziel waren die Ojos del Salar, zwei rund 170 Meter tiefe Löcher im Boden, mitten in der Wüstenlandschaft.
Abschließend fuhren wir noch zum Salar de Tebinquiche, einer Salzwüste, wie man sie sich vorstellt: weit und breit nur Salz, Salz und nochmal Salz...
So ging auch der letzte Tag unseres großen Abenteuers zu Ende: ich kann San Pedro de Atacama mit gutem Gewissen als einen der atemberaubendsten und vielfältigsten Orte, den ich je gesehen habe, bezeichnen...
Ich wünschte, die Bilder wären nur halb so schön, wie in Wirklichkeit...
Ich hoffe, euch mit den Bildern dennoch Lust auf Chile gemacht zu haben - man muss den Norden Chiles einfach gesehen haben!
Viele liebe Grüße aus Chile und bis bald!
Julia
Julia
Mittwoch, 7. September 2011
Sonne, Strand und Meer
Hola!
Dieses Wochenende war ich das erste Mal an der Küste Chiles! Nach einer 1 ½ stündigen Busfahrt hatten wir unser Ziel erreicht: Valparaíso heißt die kleine, bunte und verrückte Stadt, die wir dieses Wochenende besucht haben.
Bestehend aus 42 Hügeln und einem Hafen gilt Valparaíso als kulturelle Hauptstadt Chiles. Mit gutem Grund gehört Valparaíso zum Unesco-Weltkulturerbe.
Diese Stadt ist einfach unbeschreiblich einzigartig – die Häuser, eines bunter als das andere, sogar die Stiegen sind künstlerisch verziert. Die bunteste und auf Anhieb sympathischste Stadt, die ich bis jetzt gesehen habe.
Diese Stadt ist einfach unbeschreiblich einzigartig – die Häuser, eines bunter als das andere, sogar die Stiegen sind künstlerisch verziert. Die bunteste und auf Anhieb sympathischste Stadt, die ich bis jetzt gesehen habe.
Unser Hostel lag, wie alles in dieser Stadt auf einem Hügel den wir entweder zu Fuß oder mit einem Lift erklimmen konnten. Es war ein kleines sympathisches und vor allem stilvolles Häuschen. Unser Zimmer war mit etwas klapprigen Stockbetten ausgestattet, aber schlussendlich haben wir dort eine angenehme, schlafreiche Nacht verbracht und noch einen anderen Austauschstudenten aus Dänemark und Brasilien kennengelernt.
Das Wetter war perfekt um die Stadt zu erkunden – nicht zu heiß und nicht zu warm.
Außerdem haben wir das Haus von Pablo Neruda, einem sehr bekannten chilenischen Poeten angesehen – ein sehr beeindruckendes, stilvolles Haus mit einem gigantischen Ausblick auf die Stadt und dem Hafen.
Außerdem haben wir das Haus von Pablo Neruda, einem sehr bekannten chilenischen Poeten angesehen – ein sehr beeindruckendes, stilvolles Haus mit einem gigantischen Ausblick auf die Stadt und dem Hafen.
Abends haben wir die einheimische, chilenische Kost ausprobiert: Pastel de choclo stand am Programm. Von der Konstistenz ähnlich wie Lasagne, bestehend aus zermürbtem Mais und Fleisch. War wirklich sehr lecker und auch mal toll was richtig, typisch chilenisches zu probieren!
Da Valparaíso selbst zwar einen Hafen, aber nicht wirklich einen Strand hat, fuhren wir am nächsten Tag in die kleine, benachbarte Stadt Vina del mar. Aufgrund des Strandes ist dies sozusagen das Wochenenddomizil der Bewohner von Santiago.
Das Meer war leider noch zu kalt um baden zu gehen, aber wir werden im Laufe des Auslandssemesters bestimmt noch den einen oder anderen Abstecher dorthin machen.
Ich würde sagen, die Bilder sprechen für sich:
Das wars auch schon wieder!
Saludos a todos!
Bis bald,
Saludos a todos!
Bis bald,
Julia
Samstag, 3. September 2011
Das erste Monat in Chile...
Ein fröhliches Hola aus Santiago!
Mittlerweile bin ich schon seit 1 Monat in Santiago und hab‘ mich schon gut eingelebt.
Im letzten Monat konnte ich mir ein gutes Bild von den Chilenen und Chile machen... mein Resultat: Chile ist das ineffizienteste Land, das ich bis jetzt kennenlernen durfte. :-)
Einfach alles passiert hier über tausend Ecken: Wenn man etwas kaufen will, bekommt man anstelle des Produktes eine Rechnung in die Hand gedrückt mit der man ans andere Ende des Supermarktes laufen muss um diese zu bezahlen.
Mit der Quittung muss man nun wieder zurück zu der Theke an der man das Produkt „bestellt“ hat, also wieder zurück ans andere Ende des Supermarktes um das Produkt zu bekommen um dann endlich wieder das Geschäft verlassen zu können…
Einfach alles passiert hier über tausend Ecken: Wenn man etwas kaufen will, bekommt man anstelle des Produktes eine Rechnung in die Hand gedrückt mit der man ans andere Ende des Supermarktes laufen muss um diese zu bezahlen.
Mit der Quittung muss man nun wieder zurück zu der Theke an der man das Produkt „bestellt“ hat, also wieder zurück ans andere Ende des Supermarktes um das Produkt zu bekommen um dann endlich wieder das Geschäft verlassen zu können…
„Tranquilo, tranquilo“ (ruhig, langsam) so kann man die Chilenen beschreiben.
Diese Woche hatte ich meine erste Präsentation auf der Uni… auf Spanisch selbstverständlich. Eigentlich war dies eine Gruppenarbeit, eigentlich ... wäre das nicht die chilenische Art und Weise sich von der Arbeit zu drücken. Aber hey, Gruppenarbeiten in Chile sind echt lustig: die Meetings um die Gruppenarbeit zu machen enden in Grillaktionen mit Bier und Livemusik am Campus. Tranquilo, tranquilo – diese Wörter beschreiben das Leben hier einfach perfekt!
Diese Woche hatte ich meine erste Präsentation auf der Uni… auf Spanisch selbstverständlich. Eigentlich war dies eine Gruppenarbeit, eigentlich ... wäre das nicht die chilenische Art und Weise sich von der Arbeit zu drücken. Aber hey, Gruppenarbeiten in Chile sind echt lustig: die Meetings um die Gruppenarbeit zu machen enden in Grillaktionen mit Bier und Livemusik am Campus. Tranquilo, tranquilo – diese Wörter beschreiben das Leben hier einfach perfekt!
Dennoch ist bei der Präsentation alles gut gelaufen – die Chilenen beherrschen es wirklich perfekt so zu tun, als wüssten sie bestens Bescheid! Das können sie, das muss man ihnen echt lassen. :-)
Außerdem war ich diese Woche bei einem Spanischkurs auf der Uni… komischerweise konnte uns selbst das „international Office“ – eigentlich die zuständige Stelle für die Austauschstudenten, nicht sagen, dass es auch einen Sprachkurs für „nivel avanzado“ gibt.
Schlussendlich haben wir den Sprachkurs doch gefunden. Das Lustige ist: ich hab‘ echt schon viele Chilenen getroffen, die echt crazy sind, aber sooo crazy wie dieser Spanischlehrer… das hab‘ ich echt noch nie erlebt!
Einfach unbeschreiblich, eigentlich habe ich insgeheim das Gefühl, dass er sich so komisch verhalten hat (wildes Gestikulieren und ständiges Betonen, dass wir so viele Leute im Kurs sind), damit wir den Spanischkurs nicht besuchen. Ganz komisch, dass passt eigentlich gar nicht zu den Chilenen, weil sie echt ein sehr, sehr offenes, herzliches Volk sind!
Einfach unbeschreiblich, eigentlich habe ich insgeheim das Gefühl, dass er sich so komisch verhalten hat (wildes Gestikulieren und ständiges Betonen, dass wir so viele Leute im Kurs sind), damit wir den Spanischkurs nicht besuchen. Ganz komisch, dass passt eigentlich gar nicht zu den Chilenen, weil sie echt ein sehr, sehr offenes, herzliches Volk sind!
Gestern waren wir zum ersten Mal bei einem der coolen „Copyshops“ in der Nähe der Uni, um unseren Text für die Präsentation auszudrucken. Diese Copyshops sind eher heruntergekommene, kleine Läden, in denen einige „Druckerleichen“ herumstehen und der ganze Tisch zu wackeln beginnt, sobald man einen Ausdruck tätigt. Aber es erfüllt seinen Zweck, das ist ja immerhin das Wichtigste!
Letzte Woche waren wir auf einer „Welcome-back Party“ von einer Chilenin, welche gerade von ihren Auslandssemester in Deutschland zurückgekommen ist. Partys hier in Chile sind echt lustig, man lernt extrem viele, neue, herzliche Leute kennen!
Bis jetzt haben wir schon viele Chilenen, aber auch Austauschstudenten aus Holland, Deutschland, Frankreich, Neuseeland, Australien kennengelernt. Das Lustige ist, dass wir schon sehr viele Chilenen kennengelernt haben, welche ihr Auslandssemester in Österreich gemacht haben.
Bis jetzt haben wir schon viele Chilenen, aber auch Austauschstudenten aus Holland, Deutschland, Frankreich, Neuseeland, Australien kennengelernt. Das Lustige ist, dass wir schon sehr viele Chilenen kennengelernt haben, welche ihr Auslandssemester in Österreich gemacht haben.
Der September wird ziemlich abenteuerreich: morgen fahren wir an die Küste, nach Valparaíso – ich freu mich schon riesig, die Stadt soll echt schön sein! Fotos davon folgen dann beim nächsten Mal.
Nächste Woche fliegen wir in den Norden Chiles - in die Atacamawüste. Mal schauen, was der Norden Chiles so zu bieten hat!
Außerdem haben wir heute unseren Flug nach Buenos Aires, Argentinien gebucht! Juhuu!
Vom 24. – 28. September werden wir das Großstadtfeeling genießen.
Nächste Woche fliegen wir in den Norden Chiles - in die Atacamawüste. Mal schauen, was der Norden Chiles so zu bieten hat!
Außerdem haben wir heute unseren Flug nach Buenos Aires, Argentinien gebucht! Juhuu!
Vom 24. – 28. September werden wir das Großstadtfeeling genießen.
Wie ihr seht, geht es mir bestens! Ich bin wirklich sehr dankbar, so tolle Sachen hier erleben zu dürfen und freue mich schon auf zukünftige Abenteuer in den kommenden Monaten!
Natürlich werde ich euch am Laufenden halten! :-)
Natürlich werde ich euch am Laufenden halten! :-)
Saludos a todos y hasta la próxima!
Julia
Julia
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